Personalstruktur

Äußere Struktur

Unser Personal setzt sich zusammen aus Vollzeit- und Teilzeitkräften.

Das bedeutet, daß an den Tagen der Woche eine unterschiedliche hohe Zahl an Pädagogen in den Gruppen tätig ist.

Unser Bestreben ist es, innerhalb der Rahmenbedingungen eine möglichst großzügige Besetzung zu gewährleisten, da dies die Pädagogen vor Überforderung schützt, was wiederum zu einer Atmosphäre der Gelassenheit und Heiterkeit beiträgt, die den Kindern gut tut und hilft, die für sie so wichtige Resilienz in dieser herausfordernden Zeit aufzubauen.

Auch die Pädagogik Rudolf Steiners erfordert in der Umsetzung hohen personellen Einsatz.

In jeder Gruppe arbeitet aktuell eine staatlich geprüfte Waldorferzieherin als Gruppenleitung im Team mit zwei weiteren Erzieherinnen.

In der Wiegenstube ist aktuell eine der Erzieherinnen ausgebildete Pikler Pädagogin. Zusätzlich geben wir zeitweise einer Jahrespraktikantin die Möglichkeit ihre Ausbildung zu vollenden.

Die Gruppenleitung der Kindergartengruppe ist zur Zeit auch unsere Hausleitung.

In der Waldorfpädagogik ist der pflegerische Hintergrundbereich sehr ausgeprägt. So wird z.B. für die Kinder zweimal täglich frisch gekocht und auch das tägliche Reinigen der Räume und Sanitäranlagen, sowie das Waschen der Wäsche wird von den Mitarbeitern ausgeführt. Deshalb ist in jeder Gruppe eine Hintergrundkraft tätig, die auch als Springer fungiert. Dies und die aufgrund guter Besetzung gegebene Möglichkeit Gruppenübergreifend auszuhelfen verhindert in der Regel daß eine Gruppe wegen krankheitsbedingtem Ausfall der Pädagogen auf eine Notbetreuung reduziert werden muß.

Innere Struktur

Viele Jahre Erfahrung haben gezeigt, wie wichtig es für eine hochwertige Pädagogische Arbeit ist, daß sich alle Mitglieder des Hauses wohlfühlen und grundlegende Bedürfnisse erfüllt sind. Wenn sich die Mitarbeiter wahrgenommen und ernstgenommen fühlen, wenn Jeder erlebt, daß er den Freiraum hat, seine Fähigkeiten zu entfalten und das Haus damit zu bereichern und dieses gesehen und wertgeschätzt wird, dann bleibt er auch gerne im Team. Dies gewährleistet wiederum eine Kontinuität für die Kinder und gibt die Möglichkeit auf erarbeiterter Basis aufzubauen.

Diese Bedingungen immer wieder zu schaffen und zu erhalten ist unser gemeinsames Ziel.

Um diese Verbundenheit zu gestalten, finden die wöchentlichen Teamkonferenzen regelmäßig auch mit beiden Kollegien sowie auch mit einem Vorstand statt.

Regelmäßig nehmen Hausleitung und Gruppenleitung an Vorstandssitzungen teil.

Für drei Tage im Jahr gehen alle Mitarbeiter einschließlich Vorstand in Klausur. Hier wird an waldorfpädagogischen und strukturellen Themen gearbeitet, wobei uns ein Gastdozent aus der Waldorfpädagogik begleitet.

Gerne nutzen wir auch andere Gelegenheiten uns näher zu kommen und das Miteinander schön und förderlich zu gestalten.

Die hierarchischen Strukturen im Hause sollen flach sein.

Mitarbeit und Zusammenarbeit zum Wohle des Ganzen in der Erfüllung verschiedener Arbeitsfelder.

Leitung ist nötig, genauso wie Teilhabe und Mitspracherecht.

Hausleitung

Die Hausleitung ist eine Schnittstelle zwischen Eltern, Vorstand und Pädagogen.

Der Interessenausgleich zwischen den Bedürfnissen der Eltern, der Kinder und der Pädagogen liegt ihr am Herzen, sie strebt den harmonischen Ausgleich aller Bedürfnislagen an und sorgt so für ein bedingtes Gleichgewicht.

Sie erkennt Kompetenzen und fördert sie.

Das Wohlbefinden Aller im Haus ist ihr ein Anliegen.

Zur Qualitätssicherung ist sie bestrebt, eine undogmatische Waldorfpädagogik zu erhalten und weiterzuführen.

In unserem Haus erfüllen aktuell Silke Slodzcyk den äußeren Rahmen und Andrea Puskas den inneren Rahmen der Leitungsaufgaben Seite an Seite in intensiver Zusammenarbeit.

 

Da in unserem kleinen Haus die Hausleitung Teil des pädagogischen Teams ist, ist die Führung  auf die Zusammenarbeit von Leitung und Team ausgerichtet.

Der Vorstand erfüllt die Aufgaben der Geschäftsleitung, daraus ergibt sich, daß das Pädagogische Team auch Aufgabenfelder abdeckt, die außerhalb der pädagogischen Aufgaben liegen.

Die Mitarbeiter werden zu Entscheidungen aufgefordert, formulieren Probleme selbst und erbringen Mitarbeiterentscheidungen, welche dann nach Absprache im Einklang mit Hausleitung und Vorstand umgesetzt werden können.

Das Leitungshandeln ist auf Unterstützung und Stärkung ausgerichtet:

 

Die Kompetenzen und die Persönlichkeit der Mitarbeiter werden gesehen und wertgeschätzt.

Größtmögliche Transparenz: die Leitung ermöglicht Einblicke in ihre Tätigkeit und informiert die Mitarbeiter über alle Entscheidungsgründe. Sie gibt erhaltene Informationen weiter.

An Entscheidungen sind die Mitarbeiter beteiligt und die Leitung delegiert Verantwortung für Teilbereiche.

 

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