Träger/Vorstandsschaft

Der Vorstand des Waldorfhauses besteht aus Eltern, die in der Regel seit einem Jahr im Hause sind und denen die Abläufe vertraut sind.

Der Vorstand wird bei der Mitgliederversammlung des Vereins gewählt.

Er erfüllt die Arbeitsfelder der Geschäftsführung. Dies umfasst hauptsächlich rechtliche, wirtschaftliche und verwaltungstechnische Belange, z.B. Einstellungen, Kündigungen, Finanzen.

Die Geschäftsführung des Hauses wird von den Vorstandseltern ehrenamtlich erledigt.

Mindestens ein Vorstandsmitglied sollte vertraut sein mit den Inhalten der Waldorfpädagogik.

 

Wichtig sind uns eine enge Vernetzung von Vorstand/Trägerschaft, Hausleitung und pädagogischem Personal mit dem Ziel, dauerhaft eine tragfähige Basis der Zusammenarbeit zu erstellen.

Alle Glieder des Hauses sollen gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Dazu ist es notwendig, daß der Vorstand regelmäßige Einblicke in die Pädagogische Arbeit hat, um diese schätzen zu können.

Das Personal soll um die Arbeit des Vorstandes wissen, um sie zu würdigen und Entscheidungen mittragen zu können.

Um das zu erreichen gibt es regelmäßige Treffen mit Vorstand, Haus- und Gruppenleitungen sowie Teilnahme an Vorstandssitzungen. Nach Möglichkeit nimmt ein Vorstandsmitglied mindestens einmal im Monat am pädagogischen Team teil. Dabei bemühen sich alle Beteiligten ein Gesamtbewußtsein der anstehenden Aufgaben zu bilden und daraus die Leitlinien des Handelns zu entwickeln.

Einmal im Jahr streben wir eine Drei-tägige Klausur an mit allen Pädagogen und Vorstandsmitgliedern. Zu dieser wird ein Dozent aus der Waldorfpädagogik eingeladen, der mit uns anthroposophische und waldorfpädagogische Themen bearbeitet.

Damit diese gemeinsame Basis und die erarbeiteten Grundlagen unseres Waldorfhauses erhalten bleiben, sollen neue Vorstandsmitglieder, sowie neue Haus- und Gruppenleitungen darauf aufbauen. Das heißt, behutsam an neue Gegebenheiten anpassen und weiterführen.

Wichtig im Sinne des Waldorfhauses ist eine Haltung der Weiterentwicklung ohne Dogma.

So dienen wir in freudigem Miteinander der Pädagogik und dem Haus. Dies freudige Miteinander wirkt sich positiv auf die Kinder aus.

 

Zurück zur Übersicht